Allerheiligen

Leben und Tod, die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit, die Frage nach dem Sinn und Wozu...

Wir Österreicher stehen schon ziemlich auf das Morbide, vor allem die Wiener. Schon Georg Kreisler hat gemeint, dass der Tod ein Wiener sein muss und dass bei uns die "schöne Leich" mehr als hochgehalten wird, das ist unumstritten und ich find das wunderbar.

Seit dem Jahr 865 - Papst Gregor IV, sei Dank - gedenken wir, am 1.11., allen Heiligen und Mätyrern. Im Laufe der Zeit hat sich das ein bissl verändert und heute steht das Totengedenken im Mittelpunkt.

Schon als Kind hab ich diesen Tag immer sehr speziell empfunden - ein ruhiger Tag, an dem man, als ganze Familie, am Friedhof versammelt war. Es war meist huschikalt, neblig, unfreundlich und das hat so richtig zur Stimmung gepasst. Wir sind vor Gräbern gestanden, von Menschen die mir mal nah waren oder auch vor Gräbern, deren "Besitzer" mir vollkommen unbekannt waren und es hatte immer was ganz Feierliches und Friedvolles..

Ich hab den Tag gemocht und ich mag ihn noch heute. Ich mag auch Friedhöfe, obwohl ich generell nicht das Verlangen hab, meine Lieben, die bereits gegangen sind, ständig am Friedhof zu besuchen, weil nicht notwendig, weil sowieso immer bei mir.

Aber dieser eine Tag im Jahr, wenn die Kerzerl brennen und die Gräber geschmückt sind, da geh ich einige von ihnen besuchen.

Heute gibt´s keine Tin-G, heute gedenke ich Aller, die mir wichtig waren und die ich jetzt nicht mehr drücken und umarmen kann.

always be you♥

Tin-G

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